Massai Mara National Reserve

Mit seiner Fläche von 1672 km² im Südwesten des Landes gelegen, schließt das Reservat direkt an die berühmte Serengeti im benachbarten Tansania an. Die unendlich weit scheinende, leicht gehügelte Savannenlandschaft der Massai Mara ist im Nordosten und Westen von Bergregionen gerahmt und wird von vielen Flüssen durchzogen, die von Akazienwäldern begleitet werden. Den Norden bedeckt ein großes Sumpfgebiet, das die meiste Zeit des Jahres trocken liegt. Ein Teil des Areals ist den nomadisierenden Massai als Weideland für ihre Herden vorbehalten, ihre eigentlichen Wohn- und Weidegebiete wurden nach außerhalb des Reservats verlegt.

Der Masai Mara Nationalpark ist wohl Kenias schönstes Naturschutzgebiet. Alles rund um diesen Park ist außergewöhnlich. Die Masai Mara ist im Prinzip die kenianische Fortsetzung der tansanischen Serengeti.

Die Tierwelt ist reichlich vorhanden und die sanften Wiesen gewährleisten, dass die Tiere nie Hunger leiden. Vögel sind auch reichlich zu sehen. Es wurden weit über 450 Vogelarten gezählt, darunter 57 Arten von Raubvögeln.

MigrationDas Klima ist mild, nur selten zu heiß und Niederschläge sind ganzjährig gut verteilt. Regen, wenn er fällt, dann fast immer am späten Nachmittag oder Abend. Für Safaris die einmalige Möglichkeit die Big Five in der Wildnis Afrikas zu erleben. Zu den Big Five zählen die Büffel, Elefanten, Leoparden, Löwen und Nashörner. Durch die jahreszeitlichen Zyklen ist der Tierbestand in den Monaten Juli bis September besonders groß. Während der "großen Migration" wandern vom Süden her riesige Herden von Gnus, Thomson Gazellen, Zebras und Antilopen von der Serengeti nach Norden in die Masai Mara und bevölkern zusätzlich die großen Weideflächen. Der millionenstarken Invasion der Pflanzenfresser folgen auch die Raubkatzen und Schakale. Die großen Herden sind eigentlich immer auf Wanderung und folgen nur dem besseren Nahrungsangebot.

Da dieses Schutzgebiet sehr hochgelegen ist (etwa 1450 - 2000 m über dem Meeresspiegel) , kann es zum späten Nachmittag oder in der Nacht für afrikanische Verhältnisse empfindlich kühl werden.

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